Kompetenzzentren

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Im Campus Additive.Innovationen CA.I bündeln 26 Lehrstühle der Universität Bayreuth aus fünf Fakultäten sowie vier außeruniversitäre Forschungseinrichtungen die Expertisen, Forschungs- und Beratungsaktivitäten und technische Ausstattungen. Der CA.I versteht sich dabei als inter- und transdisziplinärer Think Tank. Durch die Bündelung der Materialentwicklung, der Anwendungsforschung sowie des Innovationsmanagements kann die gesamte additive Wertschöpfungskette abgebildet werden. Daneben werden Fragestellungen aus der Jurisprudenz und des Change Managements, der Wirtschaftsinformatik und Künstlichen Intelligenz sowie der Arbeitssicherheit und Entsorgung fokussiert. Daraus ergibt sich eine anwendungs- und wirtschaftsnahe Ausrichtung mit dem Market-Pull-Ansatz.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Applikation & Design, Neue Werkstoffe & Prozesse, Wertschöpfungskette & Digitalisierung sowie Geschäftsmodelle & Rechtsfragen und Nachhaltigkeit & Technikfolgen. Dadurch wächst auf dem Campus der Universität Bayreuth eine fächerübergreifende Exzellenz, die wegweisende Impulse für Innovationen in Forschung und Entwicklung setzen wird. Diese systematische Vernetzung technischer und nicht-technischer Fragestellungen und Kompetenzen auf dem Gebiet der additiven Fertigung ist schon heute in Deutschland einzigartig.“

Kontakt:

Christian Bay Geschäftsführer

T: 0921 55-7309

E: additive-innovationen@uni-bayreuth.de

W: www.cai.uni-bayreuth.de „


Der Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – MATER IALS bündelt die Kompetenzen von materialwissenschaftlich orientierten Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft.

Materialforschung bei Fraunhofer umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Materialien über die Herstelltechnologien im industrienahen Maßstab, die Charakterisierung der Eigenschaften bis hin zur Bewertung des Einsatzverhaltens. Entsprechendes

gilt für die aus den Materialien hergestellten Bauteile und deren Verhalten

in Systemen. Der Verbund setzt sein Know-how schwerpunktmäßig in den volkswirtschaftlich bedeutenden Handlungsfeldern Energie und Umwelt, Mobilität und Transport, Gesundheit, Sicherheit sowie Bauen und Wohnen ein, um über maßgeschneiderte Werkstoff- und Bauteilentwicklungen

Systeminnovationen zu realisieren.

Im Fraunhofer-Verbund Materials haben sich 18 Fraunhofer-Institute zusammengeschlossen. Sie beschäftigen zusammen über 4600 Mitarbeitende und bewegen jährlich einen Forschungshaushalt von etwa 460 Mio. €. Darüber hinaus haben sich dem Verbund auch 6 Gastinstitute angeschlossen.


Das Kompetenzzentrum zur additiven Fertigung von anorganisch-nichtmetallischen Werkstoffen mit Sitz in Höhr-Grenzhausen im Westerwald gilt als das erste Kompetenzzentrum für die additive Fertigung der genannten Werkstoffgruppe in Rheinland-Pfalz. Erstmals ist es möglich, die gesamte Bandbreite keramischer Werkstoffe und Anwendungen, von der Silikatkeramik, über die Feuerfestkeramik bis hin zu technischen und transparenten Keramiken an einem Ort zu erschließen. Dazu bündeln die drei Projektpartner – das Forschungsinstitut -Glas/Keramik-, die Hochschule Koblenz sowie die Universität Koblenz-Landau – ihre ausgewiesene Expertise im Umgang mit anorganisch-nichtmetallischen und insbesondere keramischen Werkstoffen, um bestehende Druckverfahren besser an die Vielzahl von Werkstofftypen anpassen zu können. Das Ziel ist die Identifikation ökonomischer Verfahren, die in Summe hier die Hemmnisse des Standes der Technik überwinden. Die individuell auf den Werkstoff anzuwendenden Herstellungsverfahren werden dabei grundsätzlich ganzheitlich betrachtet, was die Rohstoffe, die Bindergruppen und das Sintern gleichermaßen berücksichtigt wie die Druckverfahren. Nur so gelingt es Wissenschaft und Wirtschaft eine Technologie zur Verfügung zu stellen, die wirtschaftlich und damit zukunftsweisend ist.“

Kontakt:

Dr.-Ing. Marcus Emmel

Leiter der Kompetenzzentrum Additive Fertigung

T: +49 2624/18654

E: marcus.emmel@fgk-keramik.de

W: https://3d-keramik.com“


Der Lehrstuhl für Hybrid Additive Manufacturing (HAM) an der Ruhr-Universität Bochum zeichnet sich durch langjährige Expertise im Bereich der additiven Fertigung aus. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf den pulverbettbasierten Metallschmelzverfahren mittels Laser- oder Elektronenstrahl. Im Fokus stehen dabei unter anderem eine Optimierung der Ausgangswerkstoffe sowie eine Prozessführung unter Vakuumatmosphäre und / oder Vorheiztemperaturen ≥ 1.200 °C. Die wissenschaftlichen Kernkompetenzen des Lehrstuhls HAM spiegeln sich u. a. in der Absorptionsmessung auch unter hohen Temperaturen mit Hilfe der diffusen Reflexions-Fouriertransformationsinfrarotspektroskopie, der prozessnahen Pulver-Fließfähigkeits-Analyse durch einen eigens entwickelten Teststand sowie der Bauteilqualifizierung durch optische Messverfahren (Streifenlichtprojektion, digitale Mikroskopie und Konfokalmikroskopie) wider. Die von Herrn Prof. Sehrt koordinierte Abteilung für additive Fertigung (Metall und Kunststoff) im, sich im Aufbau befindlichen, neuen Forschungszentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service Systeme (ZESS) in Bochum bietet eine weitere innovative Plattform für die Umsetzung zukunftsfähiger industrieller Applikationen entlang der gesamten Prozesskette.“

RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Fakultät Maschinenbau

Lehrstuhl für Hybrid Additive Manufacturing

Prof. Dr.-Ing. Jan T. Sehrt

Gebäude IC / Etage 1 / Raum 147

Universitätsstr. 150 / D-44801 Bochum

Phone: +49 (0)234-32-26162

Mobil: +49 (0)171-3007672

Fax: +49 (0) 234-32-14632

Email: Jan.Sehrt@ruhr-uni-bochum.de